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VTA-Ultraschalldesintegration (GSD) hilft Milchwerk bei Entwässerungsproblemen


Industriekläranlagen in der Lebensmittelbranche stehen oft vor schwierigen Aufgaben, vor allem wenn sich Produktionsvorgaben ändern. In diesem aktuellen Fall steigerte die Firma Berglandmilch im Werk Feldkirchen bei Mattighofen die Produktion von Mozzarella kräftig. Das veränderte auch die Abwasserzusammensetzung und hatte somit Folgen für die Entwässerung des Schlammes.


In der Lebensmittelindustrie sind die Prioritäten klar geregelt. Der Produktionsvorgang steht im Vordergrund und die nachfolgenden Verfahrensschritte, wie die Kläranlage, müssen sich diesem unterordnen bzw. kurzzeitig auf Produktionsänderungen reagieren. Um die vorgeschriebene Reinigungsleistung ganzjährig erbringen zu können, wird das Klärwerkspersonal oft vor schwierige Aufgaben gestellt.

 

Durch die Erhöhung der Mozarellaproduktion im Berglandmilch-Werk Feldkirchen ließ sich der Schlamm aus den SBR-Reaktoren durch den höheren Fettanteil im Abwasser sehr schlecht entwässern. Die Siebbandpresse konnte nur mit einem Viertel des normalen Durchsatzes betrieben werden und erbrachte einen äußerst schlechten Entwässerungsgrad. Dies führte soweit, dass sich der beauftragte Entsorger weigerte den Schlamm anzunehmen. Beim Entsorger konnte aufgrund der geringen Feststoffkonzentration der Schlamm nicht mehr vernünftig zwischengelagert werden.

 

Mit Hilfe diverser Polymerversuche und Spezialadditiven durch unsere VTA-Außendienstmitarbeiter Christian und Alfred Baier und den kombinierten Einsatz einer VTA-Ultraschalldesintegration (GSD) konnte die entscheidende Verbesserung erbracht werden. Im VTA-Labor wurde eine Versuchsreihe durchgeführt, woraus die passende Ultraschalleinstellung und das geeignete Flockungshilfsmittel (FHM) eruiert wurden. In einer großtechnischen Pilotanlage wurden diese Einstellungen dann umgesetzt und auf die örtlichen Bedingungen abgestimmt. Der Dünnschlamm aus den SBR-Reaktoren wurde unmittelbar vor der FHM-Zugabe mit Ultraschall dosiert behandelt. Die dadurch eintretende Oberflächenveränderung im Schlamm wirkte sich positiv auf die Flockenbildung und somit auf die Stabilität und Scherfestigkeit aus.

 

Innerhalb weniger Tage nach der Kontaktaufnahme durch den Betriebsleiter der Kläranlage Berglandmilch Mattighofen konnte durch den VTA-Einsatz die Entwässerung wieder auf annehmbare Austragswerte gebracht werden. Die Behandlung des Schlammes mit Ultraschall unmittelbar vor der FHM-Zugabe führt dazu, dass die Entwässerung wieder mit der „normalen“ Beaufschlagungsmenge gefahren und der entwässerte Schlamm mit erhöhtem Feststoffaustrag wieder vom Entsorgungsunternehmen angenommen wird.

 

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Tel: +43 7732 4133 0

Mail: vta@vta.cc

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